Wer sich dafür interessiert, Priester zu werden, macht zuerst ein sogenanntes Propädeutikum. Das Propädeutikum ist in der Ausbildungsordnung als Orientierungsphase vor Beginn der Seminarausbildung vorgesehen. Die Teilnahme am Sprachenjahr kann als Propädeutikum anerkannt werden. Neben dem normalen Programm des Sprachenjahres (Sprachkurse, Einführungskurse, …) findet im Sommerhalbjahr ein eigener Kurs statt, der die Einführung in die Rahmenordnung der Priesterausbildung umfasst.
Wer sich bereits aus dem Studium heraus bewirbt, nimmt je nach seinem Stand mit angepasstem Programm am Sprachenjahr teil.
Während des Sprachenjahres lebt man bereits im Priesterseminar mit und lernt so die Ausbildungsleitung und das Leben im Haus intensiv kennen.